8d930cfd fe13 4365 bf45 2ed27e312444Bericht eins SKWB-Jugend Mitglieds von einer JPK 10.10 („Hinden“)

Das diesjährige 'Silberne Band' (ORC Club) im Rahmen der Kieler Woche war an Spannung und Intensität kaum zu überbieten. Schon der Start am Freitag 22. Juni vor Schilksee gestaltete sich interessant. Mit Winden von über 25 Knoten und der Startlinie auf einer sich auflösenden 420er Bahn, musste man hier bereits gewaltig aufpassen.

Nach einem kurzem Einkauf für eine minimale Bunkerung ging es vom Weser Yacht Club e.V. (WYC) in Lemwerder am 9. Juli mit der J/70 "Fritz" mit einer fünfköpfigen Crew der SKWB-Jugendgruppe auf einen kurzen Törn auf der Unterweser. Wir starteten zur Mittagszeit um 13:30 Uhr und segelten unter Vollzeug am Wind bei 6 Bft, in Böen bis 7 Bft, die Weser abwärts Richtung Elsfleth.

start newport bermudaDaniel ForsterPPLDas hochklassig besetzte 'Bermuda Race' mit Start in Newport und Ziel Bermuda wird seit 1906 alle zwei Jahre ausgetragen. Charakteristisch für dieses Rennen ist die erste kalte Nacht auf dem Nordatlantik, mit steigenden Temperaturen bei Annäherung an den Golfstrom. Um den America´s CupperGary Jobson zu zitieren: "It’s a feather in every sailor’s cap to have done the race, and many consider the Lighthouse Trophy the most coveted trophy in distance racing” http://bermudarace.com/

kiwo siegerehrung J70 6dc66In der Stamm-Besetzung mit Steuermann Björn Beilken, Taktiker Jork Homeyer und den Trimmern Alexander Beilken und Tobias Teichmann konnte sich das Team im Feld von 45 Teilnehmern in der J/70 Klasse durchsetzen. Wie schon üblich für den zweiten Teil der Kieler Woche, gab es nach Sonne im ersten Teil für die ‚Diven’ Starkwind und sehr wechselhaftes Wetter.

Nachdem das Team zwei Wochen zuvor auf der Förde trainiert hatte, ging es gut vorbereitet in die Regatta. Am ersten Tag mussten die Segler zunächst im Hafen bleiben, da Gewittergefahr bestand. Gegen Nachmittag wurde die Klasse noch auf die Bahn geschickt. Bei Wind um 20 Knoten konnte das Team das erste Rennen direkt gewinnen. Danach zog eine gewaltige Regenfront mit Wind über 30 Knoten über das Regattagebiert, sodass die Segler ca. eine Stunde abwettern mussten, bevor das nächste Rennen gestartet werden konnte. Björn gesteht, dass der Crew bei nun deutlich über 20 Knoten ein Fehler kurz vorm Ziel passierte, als sie sich unter Gennaker flach auf die Seite legten und aus den Top 5 auf den 8. Platz fielen. Wie wichtig dieser 8. Platz noch werden sollte, war da noch nicht zu erahnen.

Am ersten Juni-Wochenende fand auf der Außenalster in Hamburg der erste „Helga Cup“ statt. Eine Regatta, die ausschließlich für Frauencrews ausgeschrieben war. Mit 62 Crews (je 4 Personen) war die Nachfrage zur Premiere dieser Regatta sehr groß.

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