Liebe Leute an Land,

hier meldet sich (endlich) die Crew um Max Kaulvers vom Wappen. Am Freitag angekommen in St. Petersburg dauerte es bis Sonntag, bis wir an Bord gegangen sind. Neben den üblichen Einkäufen konnten wir die Zeit mit einer sehr informativen Stadtführung und anderen kulturellen Dingen (Szeneleben in St. Petersburg) verbringen...

Nach dem Ausklarieren erwartete uns die Ostsee mit einem reinen Westwind genau gegen an und einer etwas unruhigen See. Man hatte uns dringend geraten nicht vom Schifffahrtsweg abzuweichen was leider bedeutete zu motoren. Nach einigen nächtlichen Regenschauern empfing uns der Montagmorgen mit klarem Himmel und der Wind erlaubte einen Anlieger.

Tallin empfing uns mit Sonne, warmen Temperaturen und unserem 1. Vorsitzenden Michael. Er hatte auf unserem Törn eine Passage nach Helsinki "gebucht" um dort den Präsidenten unseres neu befreundeten Segelclubs zu treffen.

Aber vorher kam noch der Schweiß und unzählige Telefonate mit unzähligen Personen in Deutschland: Die (lebensnotwendige) Dieselpumpe, die den Kraftstoff vom Haupttank in den Tagestank befördern sollte beförderte ihn nicht. Abhilfe verschaffte letztendlich eine ReserveWASSERpumpe aus dem Ingenieurschrank.

Die war auch notwendig, weil der vorhergesagte Wind uns keinen Genacker-Tag sondern erst mal einen Motortag verschaffte. Erst Nachmittags gingen bei bestem Wetter die Segel hoch und gegen Abend lag Helsinki in der Abendsonne vor uns. Ein Empfangskomitee kam uns per Motorboot entgegen und geleitete uns sicher durch die enge Einfahrt in den Yachthafen. Ein herzlicher Abend mit den Finnen folgte an Bord.

"Nun fängt unser Törn an: Carol von St. Petersburg nach Tallin befördert, Michael von Tallin nach Helsinki gebracht, Reparaturen abgearbeitet". O-Ton unseres Schiffers.

Es grüßt Norbert
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