Der Gestank einer faulen Muschel reicht, um dem gesamten Meer die Schuld zu geben


We are sailing, we are sailing....
gen Süden bei mehr als ausreichendem Wind. So liegen wir von Zeit zu Zeit bei, um uns auszuruhen oder auch zu kochen.
Gestern abend standen brennende Wolken am Himmel, eine rosa glühende Gebirgsformation. Dann folgte eine Wolkenwalze mit Regen und Wind. Etliche Male mußten wir ein- und ausreffen. Aber das Schiff läuft.

Es grüßen nach Hause Henrike und Crew




Den guten Steuermann erkennt man im Sturm

Heute verlassen wir die Lofoten. Die letzte Nacht haben wir in Vaeroy verbracht.
Eine einsame, gottverlassene Insel.
Jetzt nehmen wir Kurs auf Alesund.

Schiff und Crew sind wohlauf.



"Nicht der Wind, das Segel bestimmt die Fahrtrichtung"

Gestern war Landtag auf Moskenes.
Am Vortag hatten wir schon eine wunderbare Wanderung von Henningsvaer aus auf den Festvagtinden gemacht. Von dort hatten wir eine herrliche Aussicht auf die Lofoten, insbesondere den Gimsöystraumen, auf die südlicheren Lofoten und auf die Insel südlich von Austvagöy, insbesondere Skrova.
Abends dann ein herrliches Abendessen, der traditionellen Einladung meiner Eltern folgend. Vielen Dank!
Am frühen Morgen dann Ausfahrt aus dem friedlichen sonnigen pittoresken Henningsvaer.

Kaum auf See wurden die Segel gesetzt. Leider flaute der Wind schnell wieder ab.

Auf Moskenes hatten wir uns mit einem Bergführer verabredet. Er machte mit uns eine traumhafte Wanderung auf drei Gipfel: Merraflestinden, Munken, Veinestinden. Von hier hatte man den Blick auf den Atlantik.

Heute haben wir zum ersten Mal Regen.

Schiff und Crew sind wohlauf und grüßen nach Hause.



"Je größer die Flut, desto größr ist auch die Ebbe"

Am Mittwoch abend verholten wir uns noch nbach dem Inselchen Skrova im Südosten von Svolvaer, ein alter Walfangort.
Hier machten wir einen kleinen Abendspaziergang um die Insel, mit faszinierenden Ausblicken auf die umliegenden Berge und Schären.
Die Flora war reich an Preißel-, Blau-, Moos- und Multebeeren. Dazwischen Glockenblumen und gefleckte Knabenkräuter.
Donnerstag früh Ablegen wie gewohnt bei strahlendem Sonnenschein. Herausmanövrieren aus dem geschützten Hafen, dann um die Insel herum mit Kurs auf den Raftsund. Der Wind flaute dann irgendwann ab.
Die Einfahrt in den Trollfjord erkannte man erst, als man davorstand. Senkrechte Felswände, blaugrünes Wasser, weiße Wasserfälle.....

Danach durch den Raftsund Richtung Nord. Hier waren wir praktisch schon mitten in den Vesteralen. Durch den Gimsöystraumen dann zurück in den Vestfjord.
Heute nacht dann die Navigation nach Henningsvaer, ein sehr geschützter Hafen, idyllisch, als Venedig der Lofoten bekannt.

Wir sind sehr dankbar über die wunderbare Reise, die wir bisher hatten, und grüßen nach Hause

Henrike und Crew


"Fehlt es an Wind, so greife zum Ruder"

Gestern abend und heute nacht hatten wir eine wunderbare Fahrt durch den Vestfjord. Die Silhouette der zackigen Berge im Osten und Westen begleitete uns; an ihrem Fuße stand der Seenebel, der sich zudem aus den Sunden fließend in den Fjord ergoß.

Am frühen Morgen machten wir in der Marina fest. Da wir aber zu groß sind, müssen wir nachher wieder los. Bis dahin werden wir Svolvaer einen Besuch abgestattet haben.
Neues Ziel ist dan Skrova.

Schiff und Crew sind wohlauf.