Ahoi Kameraden,

zum Schluß hatte es etwas Gespenstisches. Als heute morgen um 7 der Anker auf ging in der riesigen Bucht von Peniche, herrschte stockdustere Nacht. Und pottendicker Nebel. Und Totenflaute. Ich konnte am Ruder die "Heber-Gang" nur schemenhaft erkennen. Dann ging es unter Radar langsam voran, diversen Fischern musste ausgewichen werden. Aber die kleinen, die kein AIS hatten, waren schwer zu erkennen. 1 davon tauchte plötztlich an Steuerbord auf und zwang uns zu einem Ausweichmanöver.

Nebelsignale gibt heutzutage auch keiner mehr. Manöverierunfähiger Ankerlieger im Fahrwasser? Und unter Segel? Na gut.

Später, als die Sonne den Dunst vertrieben hatte, wurde es ein wunderschöner Tag.
Nun gilt: Klar Schiff für die Nachfolgecrew unter Andy Beilken, dem wir stets eine Backstagsbrise 4 Bft. wünschen. So verabschiedet sich die Mannschaft um

Otto Knechtel