Zur beginnenden Nacht meldet sich nochmals die BvB. Heute früh ist bei 20 kn der Moana der Mast gebrochen, als sie nur ca 4 sm nördlich von uns war. Die Bank hatte das Relay übernommen. Alle sind zum Glück save. Moana bat alle Teilnehmer die Regatta fortzusetzen. Wir wünschen ihrer Crew eine sichere Rückkehr. An Bord sind wir sehr guten Speed gefahren. Top speed 18,8 unter Gennaker. Leider ist später das 7/8 Fall am Kopf gebrochen. Wir bereiten uns nun auf einen harten Mittwoch vor: 55 kn werden in Böen erwartet. Alle sind wohlauf. Melanie und Crew 20.00UTC 56.33.11N 002.35.97E

WvB beim Strumsegel-Check

Nach der ersten Nacht melden wir uns. Alle wohlauf. Nach anfänglicher Flaute haben wir inzwischen tollen Segelwind und surfen unter Gennaker A6 bei Windspitzen von 27 kn die Wellen runter. An Bord ist alles noch trocken und warm. 55.11N 005.50E Melanie und Crew

Gleich sechs Crewmitglieder der Helgoland-Fahrt auf der "Bank von Bremen" haben ihre 420er-Jollen für ein Wochenende gegen eine echte Hochseeyacht getauscht. Unter Anleitung von Schiffer-Aspirant Andreas und Supercargo Jan-Rolf ging es am Freitagabend bei eher ungemütlichem Regenwetter und 4 Windstärken gegenan in Richtung Außenweser. Auf der Kante war aber kein mürrisches Wort, sondern nur munteres Gebrabbel zu hören. Die erforderliche Konzentration auf Segelmanöver, Fahrwassertonnen, Großschifffahrt und das Segeln in der zunehmenden Dunkelheit tat ihr übriges, um dem fast durchgehenden Dauerregen nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Von der Alten Weser konnte Helgoland mit einem Schrick in der Schot und raschen 8 bis 9 kn Fahrt angepeilt werden, wo wir um 01:45h festmachten. Nach dem verdienten Einlaufbier ging es in die Koje.

Am Samstagvormittag wurden nach Ausschlafen und Frühstück zunächst das nasse Ölzeug und die Rettungswesten in der freundlich scheinenden Sonne getrocknet. Am Mittag dann Auslaufen zu "Rund Helgoland" bei zunächst herrlichstem Segelwetter. Mit Blick auf die Lange Anna ist dem Wind dann aber leider die Luft ausgegangen, so dass Gennacker und Großsegel geborgen wurden. Die Jugend hat sich ein spontanes, kurzes Bad in der Nordsee nicht nehmen lassen. Die Mittagspause haben wir beim Dümpeln in der leichten Dünung verbracht und sind dann unter Maschine zwischen Insel und Düne zurück in den Hafen, wo wir neben der inzwischen eingetroffenen "Wappen" festmachten. Friederike als leichtestes Crewmitglied wurde zum Richten der Windex-Fahnen in die luftigen 26 Meter Höhe des Masttops gezogen. Der Tag ging mit einem Curryessen (danke an Jan-Rolf) zu Ende. Während die "älteren Semester" den Abend mit einem Gin-Tonic in der "Bunten Kuh" ausklingen ließen, war die Jugend noch unterwegs.

Die Crew der "Wappen" hatte beschlossen, am Sonntag mit der frühen Tide zurück nach Bremerhaven zu segeln und legte um kurz nach 03:00h ab. Unsere Crew war zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieder vollzählig an Bord zurück. Dafür standen am Morgen frische Brötchen auf der Back. Nach unterschiedlich langem Schlaf und Frühstück im sonnigen Cockpit legten wir am Mittag ab und segelten bei zunächst leichtem Wind unter Gennacker in die Neue Weser. Die letzten Meilen nach Bremerhaven waren Segeln bei Kaiserwetter. Um 19:45 machten wir in der Lloyd-Marina fest. Es war für alle Beteiligten ein tolles Wochenende.

Andreas Beilken






Liebe Leute an Land,
wir haben heute auf Helgoland ein herrliches Wetterfenster bekommen.
Auch gestern zumindest trocken; bei Nordwest gut in Helgoland angekommen. Der Hafen dort noch sehr leer - aber es ist ja auch noch nicht richtig Mai.
Gleich mit ein paar Manövern um die Düne, Code 0 zieht gut.

Carol Smolawa
Michael Rapp, Joachim (Percy) Brodda, Peter Schikora
Rasmus Zalewski, Christian Funke, Helmut Fischer,
Thomas Schrott, Jan Sudmeyer, Christine Vogelsang