Welcome to Bergen,

heute sind wir gerade nach einem wunderbaren Segeltag mit Backsstagbrise in Bergen eingelaufen. Gestern haben wir den Sturm und Dauerregen in Skjerjehamn, einem kleinen Hafen nördlich des Fensfjords abgewartet. Lesen, duschen, Kniffel spielen, kleine Reparaturen und zwei Einheiten Theorie zu Wetterkunde und Seenotmitteln ließen den Tag schnell vorbeigehen. Zum Abschluss gab es eine Pfannkuchenschlacht. Alles wohlauf an Bord.

Viele Grüße

Felix
Grüße aus Skjerjehamn,

das liegt in einem kleinen Fjord leicht südlich des Sognefjords. Nach Sommer gestern, war heute Regen und Wind ein starker Kontrast. Vom Ersten haben wir uns nicht stören lassen und den Letzteren genutzt viel Spaß an den Segeleigenschaften der Bank zu haben. C4 und am Schluss ein doppelt gerefftes Groß haben uns gut hierhergebracht. Morgen soll ein Sturm aus Süd durchziehen und wir werden kurzfristig entscheiden, ob wir weiterfahren, oder hier einen Tag liegenbleiben. Alles wohlauf an Bord.

Viele Grüße

Felix

MO 7.8.: Einfahrt in den Svir-River, der den Onega- mit dem Ladoga-See verbindet, es ist kalt und regnet, die Sicht ist schlecht. Später klart es zum Glück wieder auf. Wir ankern vor der Schleuse Cherny Bereg. Wir könnten zwar direkt durch die Schleuse, aber die folgende Eisenbahnbrücke wird nur nach Voranmeldung (24 Stunden vorher), einmal am Tag angehoben, für uns Dienstag um 10.50 Uhr. Die russischen Fracht- und Kreuzfahrtschiffe bleiben unter 18m Höhe und können so passieren.
DI 8.8.: Um 0900 gehen wir durch die Schleuse, wir sinken um ca.15m. Es gibt reichlich Schiffsverkehr. Vor der Eisenbahnbahnbrücke müssen wir im Fahrwasser warten, da sich der Zug verspätet und sich die Hubbrücke nicht ausreichend anheben lässt. Mit einer Brückenöffnung sind jedesmal 5-6 Leute beschäftigt. Letztlich schaffen sie es, den Mittelteil auf 27m anzuheben. Jedes Mal aufs Neue aufregend, weil es so aussieht als ob wir mit der Mastspitze die Brücke ankratzen würden. Weil die nächste Brücke erst am folgenden Tag angehoben wird, machen wir abends unter Helmuts Anleitung an kleinem Sandstrand am Waldrand einen wunderbaren Grillabend im Abendlicht. Es gibt am Lagerfeuer hervorragendes russisches Schaschlik auf zwei Einweggrills.
MI 9.8.: Um 07.00 Uhr gehen wir durch die Schleuse Lodeyndopol Skiy, wir werden ca 13 Meter abgesenkt, danach passieren wir eine Straßen- und Eisenbahnbrücke.
Wir haben den Eindruck, dass die Reiseplanung komplizierter wird, je mehr wir uns St. Petersburg annähern: in Schlüsselburg und im Yachtclub St. Petersburg werden wir keinen Liegeplatz bekommen, die ersten zwei Neva-Brücken dürfen wir erst Freitag vormittag passieren. Also ankern wir die Nacht bei Sviritsa im breiten Mündungsdelta des Svir-Flusses.
DO 10.8.: Um 04.00 Uhr Anker auf, nach kurzer Flusssfahrt setzen wir Segel auf dem Ladoga-See, der ca. 37 Mal so groß ist wie der Bodensee. Um 16.00 Uhr erreichen wir die gut betonnte Nevamündung mit der geschichtsträchtigen – 700 Jahre alten - Schlüsselburg. Da wir keinen Liegeplatz an einer Pier bekommen, ankern wir in der Neva, schlemmen an Bord und warten auf die ersten Brückenöffnungen morgen Vormittag.




Grüße vom Ende des Dalsfjord,

gestern war Sommer in Norwegen. Sonnenschein, über zwanzig Grad, leider kein Wind. So ging es unter Motor von Florö in den Dalsfjord. Wunderschöne Landschaft, baden im Fjord und ein Abendessen beim Cousin des Schiffers. Heute geht es ein Stück weiter nach Süden. Alles wohlauf an Bord.

Viele Grüße

Felix
Grüße aus Maloy,

gestern wurde kurz vor dem Auslaufen das vermisste Gepäck ans Schiff geliefert. Dann ging es auf die erste Etappe. Eine Kreuz aus dem Breidsundet hinaus und später mit einem Anlieger Rund um die Halbinsel Stattlandet. Am Abend setzte Flaute ein, so das wir die letzten Meilen nach Maloy unter Motor zurückgelegt haben. Heute geht es nach Florö. Alles wohlauf an Bord.

Viele Grüße

Felix