Ein Segeltörn wie aus dem Bilderbuch! Auslaufend Gibraltar machten wir dem Europa Point unsere Aufwartung und kreuzten dann bei herrlichem Sonnenschein die Straße von Gibraltar auf, die wir zwei Tage zuvor im Dunkeln passiert hatten. Nach den Verkehrstrennungsgebieten wechselten wir auf die afrikanische Küste vor Tanger. Zum Sonnenuntergang beim Cap Spartel wurde am Oberdeck Gin-Tonic gereicht, der Gennacker gesetzt und Boeuf Stroganoff von Uwe genossen. Die Nacht

Liebe Leute an Land,
am Donnerstag früh um 04:50h haben wir in Gibraltar festgemacht. Am Montag verabschiedeten wir uns in Cascais von Haspa und Broader View und starteten bei Nebelschwaden und hoher Dünung direkt vor der Hafeneinfahrt. Bei Cap Espichel konnten wir erstmals Segel hissen und hatten dann die Alternative, in Richtung Süden zu dümpeln oder in Sesimbra festzumachen. Wir entschieden uns für letzteres, genossen Rindfleisch-Curry und starteten am Dienstag früh in Richtung Cabo St. Vincente.

Liebe Leute an Land,
heute haben wir uns bei herrlichem Sonnenwetter mit einem Schlag zur Innenstadt von Lissabon mit Schiff und Crew vertraut gemacht. Auf dem Weg lag mit dem Torre de Belem das Wahrzeichen der portugiesischen Seefahrer, welches viele Entdecker und Handelsschiffe verabschiedet und nicht ganz so viele wieder wohlbehalten begrüßt hat. Lissabon von der Seeseite war ein Erlebnis.

Ahoi Kameraden,

zum Schluß hatte es etwas Gespenstisches. Als heute morgen um 7 der Anker auf ging in der riesigen Bucht von Peniche, herrschte stockdustere Nacht. Und pottendicker Nebel. Und Totenflaute. Ich konnte am Ruder die "Heber-Gang" nur schemenhaft erkennen. Dann ging es unter Radar langsam voran, diversen Fischern musste ausgewichen werden. Aber die kleinen, die kein AIS hatten, waren schwer zu erkennen. 1 davon tauchte plötztlich an Steuerbord auf und zwang uns zu einem Ausweichmanöver.